Gedankenschnipsel lifestyle

Wie stehe ich zu Nachhaltigkeit & Umweltschutz?

Heute geht es um ein Thema, das ich hier bisher noch nie wirklich angesprochen habe. Es geht um Nachhaltigkeit und umweltbewusstes Verhalten. Ich möchte euch gerne meine Haltung dazu mitteilen und wie ich zu dem Trend auf Social Media, der im Moment damit einhergeht, stehe. Außerdem schreibe ich über meine Erfahrungen mit nachhaltigen und bewussten Leben.

Zunächst möchte ich damit anfangen, dass ich niemanden zwingen kann, bewusst auf unsere Umwelt zu achten. Aber ich möchte es trotzdem möglichst oft und jedem erzählen. Denn ich stelle so oft fest, dass viele meinen Ansichten zustimmen und einfach selbst noch nicht wirklich darüber nachgedacht haben. Deshalb, wenn ihr euch für eure Welt einsetzen möchtet, dann tragt es hinaus in die Welt. Ich bin mir sicher, es werden euch viele zuhören, die dafür bisher noch kein Ohr gehabt haben.

Nachhaltigkeit auf Social Media

Ganz ehrlich, ich finde es klasse, dass im Moment so ein Trend und ein Hype um Nachhaltigkeit vor allem in Social Media entsteht. Denn ich merke, es kommt bei den Unternehmen an. Es gibt Nachhaltigkeitswochen, viele machen Werbung mit neuen nachhaltigen Ansätzen und es gibt sogar teilweise ganze Regale mit Produkten, die nachhaltig produziert wurden oder verpackt sind.
Und selbst, wenn manche nur mitmachen, weil es gerade ein Trend ist. Was ist denn so schlimm daran? Hauptsache es machen Leute mit! Und je mehr wir sind, desto mehr können wir erreichen.
Das ist doch das tolle an Social Media und Influencern: Es verbreiten sich schnell Botschaften. Ja, die Influencer beeinflussen uns, aber das muss ja nichts Schlechtes sein. Sie müssen uns ja nicht unbedingt zu einem Produktkauf verleiten, sondern uns mit der Botschaft, über die Inhaltsstoffe und Herkunft von manchen Produkten nachzudenken, anstecken. Ich bin froh, dass dieser Hype entsteht. Das ist endlich mal ein guter Social-Media-Trend, der unsere Welt weiterbringt.

Kleiner Aufwand kann Großes bewirken

Ich finde, wenn jeder nur einen kleinen Beitrag dazu leistet, können wir gemeinsam schon einiges bewirken. Manchmal reicht es schon aus, bewusst einkaufen zugehen. Wenn man zum Beispiel das Gemüse in die Hand nimmt, schon vor dem Tütenspender steht und sich dann doch noch davon abwendet, weil man merkt, dass man die Tüte doch eigentlich gar nicht braucht.

Nach diesem Motto versuche auch ich Nachhaltigkeit in mein Leben und meinen Alltag zu integrieren. Mit kleinen Schritten. Ich möchte nicht sofort alles wegschmeißen, das Mikroplastik enthält und vollständig auf Produkte verzichten, die in Plastik eingepackt sind, kann ich einfach noch nicht.
Ich bin der Meinung, dass es nicht anstrengend sein soll, die Natur zu entlasten. Klar ich könnte ins Extreme gehen und alles nur noch nachhaltig machen, aber ich möchte mit den einfachsten Mitteln die Natur schützen, ohne viele Kompromisse einzugehen.

Wie integriere ich Nachhaltigkeit in mein Leben?

Ich habe mir z.B. Ende letzten Jahres eine Seife und eine Haarseife gekauft, weil mein Duschgel und Shampoo sowieso leer waren.
Ihr müsst nichts wegschmeißen, das wäre noch mehr Verschwendung. Also braucht die Sachen, die ihr noch habt erstmal auf.
Ich habe mich schnell an die Umstellung von Duschgel und Shampoo zur Seife gewöhnt. Ich fand am Anfang das seifige, etwas klebrige Gefühl auf der Haut – das ich hatte, auch nachdem ich mich gründlich abgeduscht habe – anfangs sehr merkwürdig. Aber das Gefühl geht weg, sobald man trocken ist. Was ich noch etwas seltsam finde – vielleicht mache ich da auch etwas falsch – das meine Haare, auch nachdem ich die Seife gründlich ausgewaschen habe und längst trocken sind, noch ein bisschen seifig sind, wenn ich mit den Fingern durchgehe. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht und vielleicht Tipps für mich?

Eine weitere Maßnahme zum Umweltschutz, die ich seit Anfang des Jahres durchziehe, ist, dass ich keine Plastikflaschen mehr kaufe. Ich habe eine schöne rosa Stahlflasche von 24Bottles und einen Wasserfilter, da ich das kalkige Leitungswasser in Mannheim und Stuttgart nicht mag. Da die Flasche so schön ist, macht es sogar richtig Spaß daraus zu trinken. Außerdem ist sie auffällig und es sprechen mich viele an, woher ich sie denn habe. Wenn diese Leute die Flasche nachkaufen, haben wir gleich mehr Menschen, die auf Plastikflaschen verzichten, also noch mehr Nachhaltigkeit!
Ein weiterer großer Vorteil der Flasche: Ich muss keine schweren Sixer Wasser mehr schleppen. Das ist so befreiend, sag ich euch! Und in meinem Zimmer stapeln sich keine Pfandflaschen, die ich eigentlich mal abgeben müsste.

Nachhaltigkeit_Flasche_Seife

Menschen im Umfeld mit bewusstem Denken anstecken

Also wie gesagt, die Menschen in meinem Umfeld werden schnell darauf aufmerksam und fragen mich nach meinen Beweggründen. Und wenn ich es ihnen erkläre, finden sie es meistens interessant und denken zumindest bewusst darüber nach. Da verzichten meine Freunde dann doch auf ihren Einwegbecher für den Kaffee und bringen am nächsten Tag ihre eigenen Becher, die sie mehrmals benutzen können mit.

Meine Mutter war anfangs skeptisch und hat mich gefragt, ob ich mich denn jetzt in einen “Öko” entwickle. Aber inzwischen hab ich sie erreicht und sie kauft jetzt viel bewusster ein und verzichtet zum Beispiel auf Plastikflaschen. Meine Mutter ist ein gutes Beispiel für die Menschen, die einfach noch nicht viel darüber nachgedacht haben und die man erstmal auf den richtigen Gedanken bringen muss.
Fazit: Man steckt so schnell Leute mit dem umweltbewussten und nachhaltigen Denken an. Also erzählt allen davon!

Nachhaltigkeit ist manchmal teuer

Ich würde gerne noch viel mehr auf natürliche und fair produzierte Produkte setzen, die nicht in Plastik verpackt werden, allerdings sind diese Produkte eben nicht sehr günstig. Ein Beispiel ist ein Lippenpflegestift, den ich für meine trockenen Lippen kaufen wollte. Ich bin extra zu einem Unverpackt-Laden gelaufen, um zu sehen, dass ein kleines Döschen mit Lippenbalsam 7 Euro kostet. Da musste ich doch kräftig schlucken und ich habe den Laden verlassen, um mir woanders einen Lippenpflegestift für knapp 2 Euro zu kaufen. Das tat mir auch sehr leid, aber so viel kann und möchte ich einfach nicht ausgeben. Wenn ich nach meinem Studium mehr Geld verdiene, dann sehr gerne, aber aktuell muss ich noch ein bisschen mein Geld beisammen halten und sparsam sein.

Zusammengefasst:

Was mache ich für mehr Nachhaltigkeit und die Umwelt?

Ich kaufe keine Plastikflaschen mehr, gehe immer mit einer Stofftasche einkaufen, vermeide möglichst Plastikverpackungen und benutze einen Gemüsebeutel, benutze Seife & Haarseife zum Duschen und ich fahre häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Was fällt mir noch schwer?

Mehr Geld auszugeben für nachhaltige Produkte, die viel teurer sind als die Substitute in der normalen Drogerie. Außerdem finde ich es noch etwas befremdlich mir anstelle von Einwegrasierer einen Hobel zu kaufen und anstelle von Klopapier eine Po-Dusche. Ich bin in dieser Hinsicht noch etwas skeptisch und hänge dann doch sehr an meinen Gewohnheiten. Habt ihr Erfahrungen mit solchen Produkten?

Wie steht ihr zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz und dem Hype, der zurzeit auf Social Media entsteht? Was macht ihr für mehr Nachhaltigkeit?

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2 Replies to “Wie stehe ich zu Nachhaltigkeit & Umweltschutz?”

  1. Huhu!
    Ich finde mich in deinem Beitrag komplett wieder. Ich habe vor etwa einem Jahr, denke ich, angefangen mich damit auseinanderzusetzen und bin immer noch endlos weit von Zero Waste entfernt, aber ich tue eben das, was ich ohne viel Aufwand tun kann. Ich bin auch auf Leitungswasser umgestiegen, Plastiktüten mochte ich noch nie und duschgel und shampoo nutze ich jetzt auch größtenteils in fester Form. Mit meinem Shampoo bin ich aber auch noch nicht ganz zufrieden, bzw meine Kopfhaut ist es nicht. Welches benutzt du?
    Einen Rasierhobel habe ich seit kurzem und ich mag ihn total. Das Rasieren finde ich damit viel angenehmer als mit Einwegrasierern. Eine Po-Dusche muss für mich allerdings auch nicht sein 😀

  2. Ich finde den Hype super, schließlich ist das wirklich was, was uns alle was angeht. Ich versuche auch möglichst auf Plastik zu verzichten, benutze eigentlich Haarseife – hätte ich nicht wieder Shampoo geschenkt bekommen – bin zu Washies anstatt Abschminktüchern übergegangen, habe einen wiederverwendbaren Kaffeefilter gekauft und esse nur noch 1x die Woche Fleisch und dann in Bio-Qualität. Es sind nur Kleinigkeiten, aber besser als nix 🙂
    Liebe Grüße
    Dorie von http://www.thedorie.com

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