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Raus aus der Winterdepression – Im Winter positiv bleiben

Ich bin der totale Sommermensch. Ich liebe den Sommer und Sonnenaufgänge und dass ich ohne Jacke aus dem Haus gehen kann. Deswegen kann ich es gar nicht ab, wenn im Winter quasi noch Nacht ist, wenn ich aufstehe und wenn ich das Haus verlasse, die Sonne immer noch nicht wirklich aufgegangen ist, aber bis ich nach Hause komme, es auch schon wieder dunkel ist. Dazu ist es kalt, wodurch ich konstant meine Schultern hochziehe, um mich vor der kälte zu schützen. Von dieser Körperhaltung sendet mein Körper direkt aus, ich bin in einer negativen Stimmung.

Ungefähr vor einem Jahr habe ich das ganz besonders zu spüren bekommen. Nicht nur, dass ich mit meiner aktuellen Lebenssituation zu dieser Zeit nicht sehr zufrieden war – Ich wohnte nämlich zum ersten Mal ganz alleine in einer Wohnung, hatte Stress zu Hause und musste mich erst einmal an das Lernpensum von der Uni gewöhnen – sondern auch dieser eiskalte und trübe Winter hat sich wie eine dunkle Decke über meine sonst so positive Art und Weise gelegt. Ich habe richtig gespürt, wie ich mich in einem Gefühlstief befand, so wie ich es zuvor nicht von mir kannte. Ich hatte auf nichts Lust und konnte mich kaum über etwas freuen. Jeden Tag bin ich aufgestanden, um den Tag hinter mich zu bringen und wieder schlafen zu gehen. Ich befand mich regelrecht in einer Winterdepression.

WinterdepressionAber dieses Jahr habe ich absolut keine Lust mehr darauf. Schluss mit dem Winterblues! Und auf jeden Fall möchte ich vermeiden, wieder in eine Winterdepression zu fallen.

Vielleicht geht es dir auch so wie mir. Wir lassen uns nicht von der fehlenden Sonne und der eisigen Luft unterkriegen! Wir möchten das ganze Jahr glücklich und positiv sein und deshalb habe ich ein paar Tipps für dich, wie wir gemeinsam diesen Winter mit Freude entgegen schauen.

 

Was ist eine Winterdepression?

Davor möchte ich erst einmal klären, was eine Winterdepression überhaupt ist und wie sie zustande kommt.

Die Winterdepression ist eine saisonal abhängige Depression. Forscher vermuten, dass der Körper sich evolutionsbedingt auf den Winterschlaf vorbereitet, obwohl Menschen ja eigentlich gar keinen Winterschlaf machen. Genaugenommen ist eine Drüse in unserem Gehirn dafür verantwortlich. Die Zirbeldrüse ist lichtempfindlich und produziert mehr Melatonin, wenn wenig Licht auftrifft. Dieses Hormon sorgt dafür, dass wir müde werden und uns antriebslos fühlen.

Durch die Dunkelheit und dem oft ungemütlichen Wetter mit bedecktem Himmel oder sogar Nebel, schütten wir zudem wenig von dem Glückshormon Serotonin aus. Dadurch fühlen wir uns niedergeschlagen, lustlos und melancholisch.

Uns fehlen im Winter manchmal die Hochs im Leben, die Highlights. Dadurch bleiben wir in diesem Tief stecken, wodurch wir stets eine negative Stimmung mit uns tragen.

Außerdem kann es sein, dass ihr im Winter vermehrt Lust auf Süßigkeiten und Kohlenhydraten habt.

Wie kann ich die Winterdepression vorbeugen?

Jetzt kennen wir einige Ursachen und Symptome der Winterdepression, aber wie können wir uns davor schützen, in eine Winterdepression zu fallen? Im Folgenden habe ich 8 Tipps für dich, die dir helfen, eine Winterdepression vorzubeugen.

  1. Baue Hochs in dein Leben

Zunächst einmal solltest du dafür sorgen, dass du Highlights in dein Leben einbaust. Dazu kannst du auch meine Tipps lesen, wie du aus deiner Alltagsroutine ausbrichst. Unternehme etwas mit Freunden, plant Unternehmungen, die euch Spaß machen, geht viel raus.

  1. Lass es dir gut gehen

Verwöhne dich zu dieser Zeit ganz besonders. Gehe ins Wellness oder mache das Spa-Programm einfach zu Hause. Lass dir die Badewanne volllaufen, am besten mit einem angenehm duftenden Schaumbad. Trage eine Gesichtsmaske auf, koche dir etwas Leckeres. Genieße alles ganz bewusst und gönne dir einfach mal etwas. Ruhig auch mal ein Stück Kuchen oder Schokolade.

  1. Achte auf deine Ernährung

Schokolade und Kuchen sorgen auch für eine vermehrte Serotonin Ausschüttung. Aber da wir ja auch etwas auf unsere Linie achten wollen – denn der Sommer kommt bestimmt und dann wollen wir ja auch selbstbewusst unseren Bikini tragen – müssen wir auch auf unsere Ernährung achten. Deshalb iss für eine erhöhte Serotoninausschüttung viel Obst und Gemüse.

Serotonin besteht aus essenziellen Aminosäuren, deshalb solltest du vermehrt Lebensmittel essen, die viel von der Aminosäure Tryptophan enthalte.

Ein perfektes Frühstück wäre dafür z.B. Haferflocken mit ungesüßtem Kakaopulver und ungerösteten Walnüssen oder auch anderen Nüssen und Samen. Weitere gute Alternativen für die Haferflocken wären Quinoa oder Amaranth. Dazu könnt ihr dann noch ein bisschen Obst hineinschneiden.

  1. Geh an die frische Luft

Geh regelmäßig an die frische Luft, auch wenn es kalt ist. Versuche die Sonnenstrahlen, die du bekommen kannst, so oft wie möglich einzufangen.

  1. Lächle den Spiegel an

Starte positiv in den Tag, indem du im Bad, wenn du dich morgens fertig machst, kurz in den Spiegel lächelst. Wenn es dir ganz besonders schwerfällt, gibt es den Trick, die Zahnbürste quer zwischen die Zähne zu nehmen, das zwingt dich zu einem Lächeln. Zumindest erkennt der Körper, deinen Mundwinkel gehen nach oben und denkt du lächelst. Dadurch fühlst du dich gleich viel positiver und glücklicher. Probiere es aus!

  1. Pläne, Pläne, Pläne

Schmiede Pläne, setze dir Ziele, auf die du hinarbeiten möchtest. So kannst du dich auf etwas freuen und du bekommst mehr Motivation und kämpfst damit gegen die Antriebslosigkeit an. Plane einfach eine Unternehmung mit deinen Freunden am Wochenende oder lege dir einen Plan für deine nächste Reise zurecht.

  1. Bewegung

Ganz wichtig ist viel Bewegung. Integriere Sport und Bewegung in deinen Alltag. Mache einen Spaziergang oder gehe Schwimmen. Ich möchte z.B. jetzt mehr Yoga machen. Oder mach einfach Musik an und tanze nach Lust und Laune in deinem Zimmer. Das ist sowieso das beste Gefühl, man fühlt sich frei und unbeschwert.

  1. Positives Mindset

In den letzten Punkten ist es glaube ich schon etwas angeklungen. Behalte dir stets dein positives Mindset bei. Wenn du dich und die Welt die ganze Zeit schlecht redest, kannst du auch nicht glücklich sein. Denke an die positiven Dinge in deinem Leben, freue dich auf jeden Tag. Gehe einfach mit einer positiven Grundeinstellung aus dem Haus. Wenn dir das schwerfällt, versuche es doch mal mit einer Meditation, dazu findest du auf Youtube zahlreiche gelenkte Meditationen.

Ich hoffe dir helfen die Tipps und du schaust dem Winter nun positiv gestimmt entgegen. Der Winter hat schließlich auch seine guten Seiten. Wie schön ist es, wenn tanzende Schneeflocken vom Himmel fallen und unsere Welt in eine Wintertraumlandschaft verwandelt?

Jetzt bist du dran! Verrate mir, was du machst, um in der kalten Winterzeit positiv und motiviert zu bleiben.

 

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One Reply to “Raus aus der Winterdepression – Im Winter positiv bleiben”

  1. Das kommt mir sehr bekannt vor. Wenn es morgens noch dunkel ist, wenn der Wecker klingelt, wehrt sich alles an mir, das Bett und erst recht das Haus zu verlassen und abends bin ich schon wieder im Schlafmodus, sobald ich nach Hause komme.
    Deine Tipps sind super, danke dafür! Generell schadet es nie, sich auf die positiven Dinge zu konzentrieren, aber im Winter finde ich das auch besonders wichtig. Ich habe jetzt angefangen Vitamine zu nehmen um den Vitamin D Mangel auszugleichen und damit geht es mir schon massiv besser. Außerdem habe ich jetzt eine Tageslichtlampe für die Tage an denen es gar nicht richtig hell wird und die hilft mir auch sehr dabei, wach zu werden und zu bleiben.
    Aber natürlich ist es besser wenn man das durchs Mindset schafft und nicht auf „künstliche“ Mittel zurückgreifen muss. Sie sind aber sehr hilfreich 🙂

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