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Gewohnheiten ändern und Jahresvorsätze verwirklichen

Na hast du dir schon Jahresvorsätze für das neue Jahr überlegt? Viele wollen weniger Süßes im nächsten Jahr essen oder mehr Sport machen. Andere wollen mit dem Rauchen aufhören oder nehmen sich vor, einfach mal mehr zu Lachen. Im Prinzip geht es also um schlechte Gewohnheiten, die wir ablegen möchten und um gute Gewohnheiten, die wir erlernen wollen.

Ich war eigentlich nie jemand, der sich solche Vorsätze überlegt hat, weil ich wusste, dass ich sie sowieso nicht einhalten würde. Das lag aber auch daran, dass mich viele Gewohnheiten, die ich so hatte, nicht störten. Ich wusste zwar, dass sie nicht so gut waren, aber ich habe nichts Negatives daraus gezogen. Aber eigentlich habe ich mich damit nur selbst belogen.

Es ist also wichtig zu erkennen, was das Negative an meinen Gewohnheiten ist, damit ich wirklich begreife, warum ich etwas ändern sollte. Und das muss jeder für sich selbst machen, denn das kann niemand für dich übernehmen.

Aber warum fangen wir erst im neuen Jahr an, etwas ändern zu wollen. Ich sage dir, die beste Zeit etwas zu ändern ist jetzt. Wenn wir Gewohnheiten ändern wollen und neue Gewohnheiten erlernen wollen, braucht das seine Zeit und geht nicht von heute auf morgen. Wir haben noch gute 3 Wochen, bis das Jahr zu Ende ist. Diese Zeit sollten wir nutzen, um jetzt schon die Samen für Veränderung zu sähen, damit im nächsten Jahr etwas daraus wachsen kann.

 

Ziele visualisieren

Um etwas an deinen Gewohnheiten zu ändern, musst du dir überlegen, was du wirklich willst. Was ist dein Ziel? Was möchtest du erreichen, wenn du alte Gewohnheiten ablegst und neue Gewohnheiten lernen möchtest? Schreibe deine Ziele auf, so sortierst du am besten deine Gedanken und schreibst das auf, was du wirklich denkst. Oft denken wir Gedanken nicht zu Ende, ohne es zu merken, beim Schreiben sind wir gezwungen den Gedanken zu Ende zu führen. Außerdem visualisierst du so deine Ziele. Hänge die Liste mit deinen Zielen am besten an eine Wand oder mach ein Bild davon und stelle es als dein Hintergrundbild an deinem Handy ein, damit du sie immer wieder siehst und daran erinnert wirst.

Was noch zur Visulisierung deiner Ziele beiträgt, ist ein Visionboard zu erstellen. Wo möchtest du hin? Dafür kannst du dir Bilder ausdrucken oder aus Magazinen ausschneiden und Sachen dazuschreiben. Erstelle dir eine Collage, die Ausdrückt, was für ein Mensch mit welchen Gewohnheiten du sein möchtest.

Auslöser finden

Um eine Gewohnheit zu verändern musst du nicht nur das Problem an sich erkennen, sondern tiefer in dich hineingehen und nach der Ursache für das Problem fragen. Was ist der sogenannte Auslöser deiner Gewohnheit, die du ablegen möchtest? Entweder solltest du versuchen den Auslöser zu vermeiden oder du ersetzt deine Gewohnheit, die nach dem Auslöser eintritt mit einer neuen guten Gewohnheit.

Ich nehme mal mich selbst als Beispiel. Ich habe schon länger festgestellt, dass ich das Schreiben von Blogposts immer wieder schleifen lasse, obwohl ich eigentlich Spaß daran habe und eigentlich das Ziel habe, meinen Blog erfolgreicher zu machen. Also habe ich nach dem Auslöser gefragt und herausgefunden, dass ich nach der Arbeit und der Uni einfach sehr erschöpft bin und mich lieber nur noch von Serien oder Youtube-Videos berieseln lasse, anstatt selbst kreativ zu sein. Also habe ich meinen Schlafrhythmus umgestellt. Ich gehe inzwischen früher ins Bett, damit ich früher aufstehen kann und morgens noch vor der Arbeit an meinem Blog arbeiten kann, denn da habe ich noch genug Energie und Motivation, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen.

Alte Gewohnheiten negativ assoziieren

Tatsächlich ist es so schwer Gewohnheiten abzulegen, weil wir für sie immer wieder belohnt werden und Freude dadurch empfinden. Wie ein Biss in Schokolade oder für manche ein Zug an der Zigarette. Deshalb solltest du dir überlegen, was denn alles negativ ist an deiner schlechten Gewohnheit. Schreibe es dir wieder auf und visualisiere es, sodass du mit deiner Gewohnheit nicht mehr Freude empfindest, sondern sie als sehr negativ assoziierst. So lernt dein Gehirn, dass du diese Gewohnheit nicht mehr ausführen magst, denn dein Körper empfindet dabei keine Freude, sondern Schmerz.

Neue Gewohnheiten positiv assoziieren

Alte Gewohnheiten können nur losgelassen werden, indem du sie mit neuen Gewohnheiten überlagerst. Deshalb solltest du, was du gerade mit deiner Gewohnheit, die du ablegen möchtest gemacht hast umgekehrt für deine neue Gewohnheit, die du erlernen möchtest machen. Was sind die positiven Eigenschaften deiner neuen Gewohnheit, was ziehst du positives daraus? Und wieder: Schreibe es auf und visualisiere es, damit du es immer wieder siehst und daran erinnert wirst. Dadurch verbindet dein Gehirn mit deiner neuen Gewohnheit keinen Schmerz mehr, wie z.B. Schmerzen beim Training, sondern Freude und lernt daraus, dass du diese Gewohnheit öfter ausführen solltest.

Gewohnheit wird zur Routine

Die neue Gewohnheit musst du zur Routine werden lassen, sie so oft wiederholen wie möglich, am besten täglich vor allem am Anfang. Denn so gewöhnst du dich daran, lernst die Gewohnheit auszuführen, sodass sie zur Normalität wird und irgendwann zum Automatismus, damit du gar nicht mehr viel darüber nachdenken musst.

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Belohnung

Sei immer wieder stolz auf dich, wie lange du es schon geschafft hast auf deine alte Gewohnheit zu verzichten und deine neue Gewohnheit auszuführen. Belohne dich mit Kleinigkeiten, sage dir selbst, dass du das gut gemacht hast, klopfe dir auf die Schulter oder verbringe mal wieder einen ganzen Tag mit deinen Mädels.

Halte durch

Ganz wichtig: halte durch! Es dauert 1 bis 2 Monate neue Automatismen zu lernen und alte abzulegen. Es braucht seine Zeit, um deine Gewohnheit umzustellen, die solltest du dir geben und immer dranbleiben. Und wenn es mal einen Rückschlag gibt, einfach weitermachen. Du darfst auf keinen Fall gleich aufgeben und zurück in deine alten Muster fallen, darfst nicht an dir selbst Zweifeln. Schaue in schwierigen Phasen wieder auf deine Ziele und auf dein Visionboard und schaue dir nochmal an, was du dir aufgeschrieben hast, was negativ an deiner alten Gewohnheit und positiv an deiner Neuen ist.

Welche Gewohnheiten möchtest du ablegen und welche erlernen? Ich bin mir sicher, du kannst das schaffen. Fange am besten gleich an, sodass du deine Ziele im nächsten Jahr verwirklichen kannst.

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3 Replies to “Gewohnheiten ändern und Jahresvorsätze verwirklichen”

  1. Hallo Pascale!

    ich bin völlig begeistert von deinem Blog! Eigentlich bin ich nicht so leicht zu begeistern, aber hier spinnt einem ja die Gute Laune förmlich ins Gesicht! 😀

    Gewohnheiten zu ändern ist ja fast wie mit dem Rauchen aufzuhören, der Anfang ist meistens machbar aber das Durchhaltevermögen ist das, was zählt!

    Ich stöbern jetzt noch ein wenig durch deinen Blog und wünsch dir ein erholsames Wochenende 🙂

    1. Danke für dein liebes Kommentar, das freut mich sehr! 🙂 Es ist nicht nur fast wie mit dem Rauchen aufhören, sondern ganz genauso. Immerhin ist Rauchen auch eine Angewohnheit. Gut da kommt dann noch die körperliche Sucht mit hinzu, aber im Prinzip ist es das gleiche. Durchhaltevermögen ist eigentlich immer das A und O und ich weiß sehr gut, dass das oft schwierig ist.
      Dann viel Spaß beim Stöbern und ich hoffe du schaust mal wieder vorbei 🙂
      Ich wünsche dir eine schöne Rest-Woche! 🙂

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