Allgemein fernweh

|Monatsrückblick|Mein erster Monat in Stuttgart

Mein erster Monat in Stuttgart ist vorbei und ich habe einiges erlebt. Am 2. Oktober bin ich in ein Zimmer im Studentenwohnheim gezogen. Sehr klein und unpersönlich, aber eine perfekte Lage. Es  ist quasi nur ein Katzensprung zu meiner Arbeitsstelle und ich brauche nur eine viertel Stunde bis in die Innenstadt Stuttgarts.

Mein duales Studium

Ich studiere dual und habe hier in Stuttgart mein Studium mit der Praxisphase begonnen, kurz gesagt ich studiere irgendwas mit Medien bei einer Zeitungsgruppe. Da meine Duale Hochschule allerdings in Mannheim ist, muss ich alle drei Monate meinen Standort wechseln, worauf ich jetzt schon keine Lust habe. Klar, ich habe viel Abwechslung, aber womöglich zu viel. Vor allem bei der Wohnungssuche stellt dies ein großes Problem da und ich musste notgedrungen ein Zimmer im Studentenwohnheim untermieten. Viel lieber wäre ich in einer WG, zu der ich immer wenn ich wieder nach Stuttgart komme zurückkehren kann.  Ich hoffe, dass ich so etwas bis zu meiner nächsten Praxisphase noch finde. Jetzt habe ich aber erst einmal ein Dach über dem Kopf und das ist das wichtigste.IMG_1218

In meiner Praxisphase mache ich einen Durchlauf durch die ganzen Abteilungen, die mein Unternehmen so zu bieten hat. Allerdings hat das ganze eher wenig Struktur, da die meisten Abteilungsleiter eigentlich nicht wirklich Zeit für uns duale Studenten haben und wir die meiste Zeit eigentlich nur da sitzen und warten bis wir unsere Zeit abgesessen haben. Klar wir haben auch schon einige interessante Aufgaben bekommen, aber ganz ehrlich, ich hätte am liebsten noch mehr Aufgaben. Bisher habe ich auch schon von vielen interessanten Projekten, die in meiner Firma geplant werden mitbekommen.

Vor allem die Menschen finde ich hier alle sehr  nett, ich habe bisher nur ganz wenige, die etwas unfreundlicher sind kennengelernt.  Ansonsten verstehe ich mich mit allen super.IMG_1217

Forever alone?

Mit ein paar Azubis habe ich auch schon so eine Art Freundschaft aufgebaut, aber außerhalb der Firma habe ich mich noch nicht mit ihnen getroffen.

Dafür habe ich gleich an meinem ersten Wochenende hier super Mädels kennengelernt, mit denen ich jetzt schon einiges unternommen habe.

Ansonsten habe ich noch nicht großartigen Anschluss gefunden, aber ich denke das braucht einfach viel mehr Zeit. Ich kann mir vorstellen, dass das in der Uni einfacher ist und irgendwie freue ich mich deshalb auch schon auf meine Theoriephase. Obwohl ich eigentlich sehr genieße, am Wochenende nicht lernen zu müssen.

Nachtleben, Bars & Restaurants

Was das Nachtleben angeht, habe ich bisher auch noch nicht wirklich viel erlebt. Ich stehe einfach nicht besonders darauf, nachts alleine im Nachtbus zu sitzen und heimzufahren. Jedoch war ich bisher komplett underdressed und unvorbereitet im Covas. Außerdem war ich mit einer Freundin in der Monobar, wo Silent Disco war. Das heißt man hatte die ganze Zeit Kopfhörer an und konnte zwischen drei Channels wechseln und wenn man die Kopfhörer abzieht, hört man nur in die ganzen Leute laut und schief singen. Ich fand es sehr witzig und es war definitiv eine Erfahrung. Ich freue mich schon auf das nächste Mal!

In ein paar Bars war ich auch. Am liebsten ist mir das Mauritius, eine Cocktailbar. Die Cocktails sind einfach ein Träumchen und gut für meinen kleinen Geldbeutel.Cocktail_mauritius

Ansonsten war ich auch schon ein paar Mal Essen. Zum Beispiel war ich das erste Mal im Hans im Glück. Außerdem war ich in verschiedenen Brauhäusern und bei dem Italiener Tialini.

Was habe ich sonst so gesehen in Stuttgart?

Natürlich war ich schon auf der Einkaufsmeile Königstraße und dadurch auch am Schlossplatz mit dem Schlossgarten. Dort habe ich dann auch das Staatstheater gesehen, das mich besonders im Dunklen, wenn es leuchtet, begeistert hat.staatstheater_stuttgart

Als mein Freund mich besucht hat, sind wir mit der Zahnradbahn zum Santiago de Chile-Platz gefahren, wo man eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt hat. Außerdem sind wir um einen See gelaufen, in der Nähe des Bärensees. Ich weiß allerdings nicht mehr, welcher See es genau war.

IMG_1200IMG_1220

An einem Wochenende bin ich zum Flohmarkt am Karlsplatz, der auch sehr interessant war. Und als mir ganz langweilig war und das Wetter so schön war, dass ich nicht einfach den ganzen Tag in meinem Zimmer verbringen hätte können, bin ich zu einem kleinen chinesischen Garten gefahren.

chinesischer garten stuttgartchinesischer garten

Und so ging der Oktober ziemlich schneller um. Wenn es euch interessiert, wie meine ersten zwei Wochen in Stuttgart aussahen, schaut hier mal vorbei:

Meine erste Woche in Stuttgart

Meine zweite Woche in Stuttgart

 

 

Schon gelesen?

3 Replies to “|Monatsrückblick|Mein erster Monat in Stuttgart”

  1. Hey Pascale
    Die Fotoa von dem See sind superschön! Hast du die mit dem Handy gemacht oder benutzt du eine „richtige“ Kamera dafür?
    Ich finde es echt schade dass ihr bei der Firma so wenig zu tun habt und ihr nur eure Zeit absitzt. Das ist doch nicht Sinn und Zweck der Sache. Ich hoffe für dich dass sie dir doch noch ein paat Aufgabrn mehr geben werdn und du dann wirklich arbeiten kannst, statt nur rumzusitzen und nichts zutun.
    Dieser Silent Club klingt super witzig und interessant, ich glaube bei mir in der Nähe gibt es auch sowas, aber es ist noch sehr unbekannt.
    Liebe Grüssw
    Julia

    1. Hallo Julia,
      dankeschön :* Die Bilder vom See habe ich mit meiner Spiegelreflex Kamera gemacht. Die meisten Bilder hier auf dem Blog sind allerdings mit dem Handy aufgenommen, weil mir die Kamera oft zu schwer ist, um sie überall mit hinzunehmen.
      Wahrscheinlich bekomme ich in den nächsten Phasen etwas mehr zu tun, jetzt ist eben erst die Eingewöhnungsphase.
      Ja du solltest es unbedingt ausprobieren, es ist wirklich ein Erlebnis! 🙂

      Liebste Grüße

      Pascale

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.